Kapitel 7.2 Partizipativ Produzieren

In diesem Kapitel wird die bereits in Lektion 5 vorgestellte Arbeit mit dem DRK Geislingen und der Kunsthalle Göppingen und das Zusammentreffen von realen (Arbeit der DRK, realexistierende Medienkunstwerke) und fiktionalen Elementen (die Handlung von Art Girls und die eigens für den Film kuratierte Ausstellung) vertieft. Der Schwerpunkt liegt auf die praktischen Arbeitsprozesse wie Casting, audiovisuelles Briefing und partizipative Produktionsabläufe.

https://ifm.hfbk.net/mediawiki/index.php/Hilfe:Mitmachen

An dieser Stelle möchten wir nochmal auf das IFM-Wiki hinweisen und laden ein zum Erstellen von Beiträgen über Themen rund um Innovatives Filme Machen. Der o.g. Link gibt eine erste kleine Einführung in die Arbeit mit Wikis.

Partizipation – Crowdsourcing 1: Life in a Day

Partizipative Filmprojekte gibt es immer mehr, in verschiedensten Formen. Durch Filme wie „Stromberg“ und Plattformen wie Kickstarter ist Crowdfunding in aller Munde. Crowdfunding ist ein Unterbegriff von Crowdsourcing, was Projekte bezeichnet, an denen die „Masse“ beteiligt ist. Das kann eine Geldspende oder -einlage sein (Crowdfunding) oder auch ein künstlerischer Beitrag zum Film. Ein Beispiel für ein Crowdsourcing-Film, ist „Life In a Day“, Regie Kevin MacDonald („Der letzte König von England“) und produziert von Ridley Scott („Alien“”). Bei dem Projekt wurden Profis, Prosumer und Amateure aufgerufen, einen Kurzfilm einzureichen, der eine Episode in ihrem Leben beschreibt. Entstanden ist ein Panorama und Mosaik aus Filmbeiträgen aus aller Welt, wodurch Vielfalt und Gemeinsamkeiten der Menschheit zum Tragen kommen.
https://www.youtube.com/user/lifeinaday

Partizipation – Crowdsourcing 2: All Tomorrow's Parties

Musikdokumentarfilm über das gleichnamige Postpunk-Festival, mit Livemitschnitten von Fans.
http://rapideyemovies.de/all-tomorrows-parties/

Partizipation – Crowdsourcing 3: Beastie Boys: Awesome! I Fuckin’ Shot That

Hiphop-Pioniere Beastie Boys haben 50 Fans jeweils eine Videokamera gegeben, um ein Konzert der Band im New Yorker Madison Square Garden aus verschiedenen Blickwinkeln festzuhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=2iQ_IWMA3bQ

Aufgabe

Cadavre exquis – Geschichten weiter erzählen

Raimund Matosic, der DRK-Bereichsleiter Geislingen, spricht in der Videolecture davon, wie die Art Girls-Erzählung fortgesetzt werden könnte. Hier dazu ein kleines Experiment. Manche kennen von früher das kreativitätsfördernde Spiel Cadavre exquis, bei dem ein Satz einer Erzählung oder eine Zeichnung auf Papier gezeichnet werden, dann das Blatt so gefaltet wird, dass nur der letzte Beitrag sichtbar ist, und der/die Nächste das zuletzt Sichtbare weiterführt. Das soll an dieser Stelle versucht werden. Als Angebot kommt ein Erzählungsfetzen, der von den TN sukzessive weitergesponnen werden soll. Alternativ können TN Geschichtenanfänge hier im Diskussionsbereich vorschlagen. Wenn das Spiel fertig ist, können wir noch gemeinsam über das Ergebnis sprechen – welche Gegensätze/Übergänge u.U. zwischen Beiträgen entstanden sind (als Form der Montage). Viel Spaß!

Vorschlag für den Anfang der Geschichte

Auf einer entwegenen Insel in der Südsee kam vor 10 Jahren ein Riesenaffe zur Welt. Seine Mutter wurde von Jägern getötet, und sie haben das Baby gefangen und nach Europa gebracht. Eines Tages, als der Pfleger unaufmerksam war, ist das Baby ausgebrochen.

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